Las ich diese Bücher, so blieben mir doch viele Fragen offen! Warum gibt es die zwei
Schöpfungsgeschichten in Genesis Kapitel 1 unnd 2 und warum steht in Kapitel 1 nur GOTT und in Kapitel 2 JHWH-GOTT?
Warum diese Geschlechtsregister? Warum wählt Gott den Jakob und nicht den Esau? Dann diese vielen Opfervorschriften
und als Krönung das goldene Kalb? Das war für mich alles nicht befriedigend, da ich es nicht verstand! Aber das musste
doch ALLES seinen Sinn haben!
So kaufte ich mir die Jüdische-Deutsche Übersetzung des Alten Testamentes von Naftali Herz Tur-Sinai und die des Neuen
Testamentes von David H. Stern.
Adam, Eva, Kain, Abel und Seth heißen die Namen in der unrevidierte Elberfelder.
Adam, Hawwa, Kain, Hebel und Schet in der jüdischen Übersetzung. So sind viele Namen und Ortsangabe etc. verdeutscht worden!
Ist es egal ob ich Mose oder Mosche sage? ich denke nein! Und wie ich inzwischen weiss aus gutem Grunde. Ich wusste,
das im Hebräischen jeder Buchstabe einen Zahlenwert hat, aber welch grosse Bedeutung das ganze auch für das einzelne Wort
hat erfuhr ich erst durch Bücher von Friedrich Weinreb.
Die Thora ist ein heiliges Buch. Sie wurde Mose auf dem Sinai gegeben. Sie wurde erst mündlich
weitergegeben und später (300-400 v.Chr.) aufgeschrieben. Im hebräischen schreibt man von rechts nach links. Vokale
werden nicht geschrieben. Man muss also, liest man im hebräischen, die Thora lernen, da man die Vokale wissen muss!
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Die Thora hat:
a) 85.000 Worte
b) 319.000 Buchstaben
c) und 603.550 Zeichen
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Wenn Du die Zahl 603.550 liest dann erkennst Du, dass dies die Zahl der Kinder Israel ist, die aus Ägypten ausziehen.
Damit will ich sagen, dass jedes Zeichen in der Thora seinen Platz und seine Bedeutung hat und nicht verändert wird.
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Ja, ich muss gestehen, ich würde gerne Hebräisch können und die Thora im Original lesen können. Doch das ist mir nicht
gegeben. Mir wurde die unrevidierte Elberfelder gegeben. Und das Lesen oder Lernen dieser selbigen hat was mit mir
gemacht, oder besser gesagt die Worte darin.
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Ich will keineswegs irgendwelche Bibelübersetzungen verurteilen. Es ist wohl sehr schwierig und ich habe große Hochachtung
davor, dass dies Menschen getan haben.
Dieses Buch von Friedrich Weinreb ist wirklich empfehlenswert. Es hat mir die oben gestellten Fragen
beantwortet.
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"Man lese dieses Buch als eine Einleitung in ein neues Denken. Ich glaube, daß - so wie die Schöpfung ihm gegeben ist,
um darin zu leben - die Bibel ihm ebenfalls gegeben ist, um als Mensch damit zu leben. Die Welt ist eine Schöpfung und
die Bibel ist eine Schöpfung, und beide gehören zusammen."
Friedrich Weinreb
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