Gerichtsworte gegen Priester und Regierende

Kapitel 4:

Die Schuld der Priester und Regierenden

1-5 Höret das Wort JHWHs, ihr Kinder Israel! denn JHWH hat einen Rechtsstreit mit den Bewohnern des Landes; denn es ist keine Wahrheit und keine Güte und keine Erkenntnis GOTTES im Lande, Schwören und Lügen, und Morden und Stehlen, und Ehebruchtreiben; sie brechen ein, und Blutschuld reiht sich an Blutschuld! Darum trauert das Land und verschmachtet alles was darin wohnt, sowohl die Tiere des Feldes als auch die Vögel des Himmels; und auch die Fische des Meeres werden hinweggerafft. Doch niemand rechte und niemand tadle! ist doch dein Volk wie die, welche mit dem Priester rechten. Und du wirst fallen bei Tage, und auch der Prophet wird mit dir fallen bei Nacht; und ich werde deine Mutter vertilgen.

6-14 Mein Volk wird vertilgt aus Mangel an Erkenntnis; weil du die Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe ich dich, dass du mir nicht mehr Priesterdienst ausübst: und du hast das Gesetz deines GOTTES vergessen: so werde auch ich deine Kinder vergessen. Je mehr ihrer geworden sind, desto mehr haben sie gegen mich gesündigt: ich werde ihre Herrlichkeit in Schande verwandeln. Sie essen die Sünde meines Volkes und verlangen nach seiner Missetat. Und so wird, wie das Volk, der Priester sein, und ich werde ihre Wege an ihnen heimsuchen und ihre Handlungen ihnen vergelten; und sie werden essen und nicht satt werden. Sie treiben Hurerei, aber sie werden sich nicht ausbreiten: denn sie haben es aufgegeben, auf JHWH zu achten. Hurerei, Wein und Most nehmen den Verstand weg. Mein Volk befragt sein Holz, und sein Stab tut es ihm kund; denn der Geist der Hurerei hat es irregeführt, und ihren GOTT verlassend, huren sie. Sie opfern auf den Gipfeln der Berge und räuchern auf den Hügeln, unter Eiche und Pappel und Terebinthe, weil ihr Schatten gut ist; darum huren eure Töchter und treiben eure Schwiegertöchter Ehebruch. Ich werde es an euren Töchtern nicht heimsuchen, dass sie huren, und an euren Schwiegertöchtern, dass sie Ehebruch treiben; denn sie selbst gehen mit den Huren beiseite und opfern mit den Buhldirnen; und das Volk, das keinen Verstand hat, kommt zu Fall.

15-19 Wenn du hurst, Israel, so verschulde sich Juda nicht! und kommt nicht nach Gilgal und zieht nicht hinauf nach Beth-Awen, und schwört nicht: So wahr JHWH lebt! Denn Israel ist widerspenstig geworden wie eine widerspenstige Kuh; nun wird JHWH sie weiden wie ein Lamm in weitem Raume. Ephraim ist mit Götzen verbündet; laß ihn gewähren! Ihr Zechgelage ist ausgeartet: der Hurerei geben sie sich hin; leidenschaftlich lieben seine Fürsten Schande. Der Wind hat ihn in seine Flügel geschlossen, und sie werden beschämt werden wegen ihrer Opfer.

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